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Kreuzberg Dokumentarfilm 2012 | Zwei Liebeserklärungen an Kreuzberg von Aslı Özarslan & Canan Turan Canım Kreuzberg besteht aus »Kıymet« von Canan Turan & »Bastarde« von Aslı Özarslan Kinostart - 23.05.2013 | Verleih: MoviementoKıymet Özdemir kam einst aus politischen Gründen nach Kreuzberg als Mutter, Arbeiterin und Aktivistin. Aber heute lebt sie doch wieder in ihrem Dorf an der schönen thrakischen Mittelmeerküste. Kreuzberg hat sich verändert, weil Kıymet Özdemir da war. Nicht nur lebt ihre Enkelin hier und dreht Filme, auch der 1. Mai, in Kreuzberg noch immer ein Großereignis, ist anders. Sie demonstrierte damals, von den 1970ern bis in die 90er Jahre, für die Rechte der türkischen Gastarbeiter_innen, für diskriminierungsfreie Bildung und gegen Rassismus in Deutschland. Heute sieht der Kampf um Gleichberechtigung anders aus. Im Ballhaus Naunynstraße versammeln sich wütende und engagierte Theaterleute, die die deutsche Theaterlandschaft mit ihren innovativen Inszenierungen aufwirbeln. Hier spielen sie keine Gemüsehändler, bloß weil ihre Eltern Türkisch gesprochen haben. Sie haben keine Scheu vor einer direkten Sprache. Im Theater Ballhaus Naunynstraße haben sie sich zusammengefunden, mischen mit ihrem Mut die Kulturszene auf und stellen sich als selbstbewusste »Kanaken« oder »Bastarde« auf die Bühne – so etwas gibt es sonst nicht in Deutschland. Und natürlich gäbe es Kreuzberg, wie es heute ist, nicht ohne Kıymet Özdemir und auch nicht ohne die jungen postmigrantischen Kreativen, die sich eigene Orte wie das Ballhaus Naunynstraße erschaffen. |
Canım
Kreuzberg Belgesel Film 2012 | Aslı Özarslan & Canan Turan’dan Kreuzberg’e sevgisini anlatan iki film Canım Kreuzberg, Canan Turan’ın yönetmenliğini yaptığı »Kıymet« ve Aslı Özarslan’ın yönettiği »Bastarde« isimli kısa belgeselden oluşmakta. Vizyona Giriş Tarihi - 23.05.2013 | Dağıtımcı: Moviemento Kıymet Özdemir yıllar önce Kreuzberg’e siyasal nedenlerden dolayı bir anne, işçi ve politik aktivist olarak gelmişti. Fakat şuan yine Trakya’daki Marmara denizine yakın köyünde yaşıyor. Kreuzberg değişti, ve bunda Kıymet Özdemir’inde katkısı oldu. Torunu Canan Turan’ın burda yaşaması ve film çekmesinin yanısıra, aynı zamanda Kreuzberg’de hala büyük bir etkinlik olmayı sürdüren1 Mayıs da bugün farklı. Kıymet Özdemir 1970‘lerden 90‘lara kadar Türk işçilerinin hakları, okullarda ayrıma ve Almanya’daki ırkçılığa karşı eğlemlere katılmıştı. Bugün eşitlik için mücadele farklı şekillerde gerçekleştiriliyor. Aslı Özarslan’ın filminde yer alan Ballhaus Naunynstraße’de öfkeli ve politik alanda faal tiyatrocular biraraya geliyor ve Alman tiyatrosunu yenilikçi oyunlarıyla sarsıyorlar. Burda, sırf aileleri Türkiye’den geldi diye manav, pazarcı gibi klasik “Türk rolleri”ni oynamıyorlar. Kendilerini dolaysız bir dille ifade etmekten de çekinmiyorlar. Ballhaus Naunynstraße tiyatrosunda bir kadro kurdular, cesaretleriyle kültür alanında büyük yankı uyandırıyor ve kendilerine güvenen »Kanaken« olarak sahne alıyorlar - bu, Almanya’nın başka hiçbir yerinde görünmemiş birşey. Ve tabi ki, Kreuzberg’i Kreuzberg yapan insanlar, hem Kıymet Özdemir ve onun gibi birinci nesil göçmenlerden faal kişilerdi, hem Ballhaus Naunynstraße gibi kendilerine ait mekanlar kuran ikinci ve üçüncü kuşakdan yaratıcılar. |
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Ab
16.8.
im Kino
Life in Stills Dokumentarfilm, Regie: Tamar Tal, IL 2011, 58 min Miriam Weissenstein ist eine lebende Legende der Geschichte des Landes Israel. Die unersetzlichen Negative der Fotos der Unabhängigkeitserklärung liegen bei ihr zu Hause. Ihr Mann Rudi Weissenstein ist damals der einzige Fotograf, der die Zeremonie fotografieren darf. Zusammen mit ihm dokumentiert sie die Geschichte und die Persönlichkeiten des jungen Staates über Jahrzehnte. Wer im Schaufenster ihres Ladens in der Allenbystraße in Tel Aviv als großes Porträt hängt, der wird gewählt – so sagt man. Miriam Weissenstein ist nicht etwa weise oder milde geworden im Alter, nein sie ist rastlos, kämpferisch und streitsüchtig wie eh und jeh. Gemeinsam mit ihrem Enkel Ben erhält sie das unendliche Bilderarchiv des Landes – schlägt jedes Kaufangebot ab und organisiert Ausstellungen in aller Welt. Die modernen Vermarktungsideen ihres Enkels findet sie ebenso seltsam wie sein unkonventionelles Leben. Mit beidem arrangiert sie sich trotzdem und streitet mit ihm lieber über wichtigere Dinge. Tamar Tals preisgekrönter Film begleitet die beiden großherzigen und originellen Menschen mit viel Humor durch Höhen und Tiefen, durch private Tragödien ebenso wie bei persönlichen Höhepunkten, wie der Reise zu ihrer großen Fotoausstellung nach Frankfurt. Nach dem Film hat man den Eindruck, zwei Freunde in Tel Aviv zu haben, mit denen man gelacht und geweint hat, so sehr und so herzlich lässt einen der Film Anteil haben an ihrem bewegten Leben. »In ihrer sehr bewegenden Dokumentation rückt die Regisseurin Tamar Tal vor allem die sehr enge Beziehung zwischen Ben und seiner Großmutter in den Mittelpunkt. Die alte Dame ist streitbar, launisch und stur und manchmal überschattet eine Familientragödie das Verhältnis zwischen Großmutter und Enkel. Dennoch gelingt Tamar Tal ein lebensbejahender, leichter Film über die verbindende Kraft der Generationen.« (Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam 2012) »Der herzerwärmende Film lebt vom beständigen Wechsel zwischen jüdischem Witz bis hin zu schonungslosem Sarkasmus unter vollständiger Ignorierung nicht nur politischer, sondern jedweder ›Correctness‹«. (DOK Leipzig) English Miriam Weissenstein is a living legend in the history of Israel. The irreplaceable negatives from the photographs of the declaration of independence are kept in her draws at home. At this time her husband Rudi Weissenstein is the only photographer who is given permission to photograph the ceremony. Together the young couple captures the history and the personality of the young nation over the years. They say if your portrait hangs in the window of their photo shop in the Allenby street of Tel Aviv you will be elected. Miriam Weissenstein has not softened with age, instead she is tireless, antagonistic and as opinionated as ever. Together with her grandson Ben she looks after the endless photography archive of the country – they refuse all suggestions to sell and organise exhibitions throughout the world. Miriam does not always agree with the modern business ideas of her grandson, or his unconventional lifestyle. However she is able to accept these in order to fight over the more important things in life. Tamar Tal's prize-winning film follows these two warm-hearted and original figures with the right amount of humour through the ups and downs of their lives, their private tragedies and personal successes, such as their journey to Frankfurt for a special exhibition of their photographs. After getting to know Miriam and Ben while watching this sensitive and intimate portrait you have the feeling, that you have two new friends, with whom you laughed and cried and want to visit as soon as you reach Tel Aviv. Hebräisch
מרים ורודי ויסנשטיין הם אגדות בעולם הצילום
הישראלי. רודי המנוח היה
היחידי שקיבל אישור לצלם את אירוע הכרזת המדינה - והנגטיבים שמורים עד
היום במגירה ליד המיטה של מרים. יחד, בתור זוג צעיר, הם תיעדו את הרגעים
המכוננים בתולדות מדינת ישראל והציגו את התמונות בחנות שלהם –
"הצלמניה" ברחוב אלנבי. Russisch
Мириам Вайссенштайн является живой легендой истории государства Израиль. Уникальные негативы фотографий, сделанных на церемонии объявления Декларации независимости Израиля, хранятся у нее дома. Ее муж Руди Вайссенштайн был единственным фотографом, которому позволили делать сьемки во время процедуры. Десятки лет, вместе со своим мужем, Мириам запечатляла на пленку историю и деятелей молодого государства. Говорят, что тот, чей портрет выставлен в витрине ее магазина на Алленби-стрит в Тель Авиве, наверняка победит на выборах. С годами Мириам не стала мудрее или мягче характером, она неутомима и, как и прежде, готова к борьбе и к дискуссиям. Вместе со своим внуком Бэном, она хранит необъятный фотоархив страны, отметает все предложения о его покупке и организует фотовыставки по всему миру. Ей чужды и непонятны, как маркетинговые методы ее внука, так и его раскованная личная жизнь, но она вполне уживается со всем этим багажом и куда охотнее дискутирует с внуком о более важных вещах. Увенчанный многочисленными наградами фильм Тамар Таль, сопровождает с большим юмором обе эти прекраснодушные и оригинальные личности через все их высоты и падения, большие успехи, как например поездка на их большую фотовыставку во Франкфурте. После просмотра этого фильма возникает ощущение, что ты приобрел двух новых друзей в Тель Авиве, вместе с которыми ты смеялся и плакал. Сильное и сердечное ощущение причастности к беспокойной жизни этих двух людей возникает в человеке после просмотра этого фильма. |
Presseheft
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Life
in Stills startet in
folgenden Kinos Vorstart ab 9.8.2012 Frankfurt – Orfeos Erben ab 16.8.2012 Berlin – Moviemento Berlin – Lichtblick Kino Berlin – Eva Lichtspiele Essen – Studio Leipzig – Kinobar Prager Frühling Köln – Odeon Aachen – Apollo Passau – Scharfrichter Kino München - Neues Arena ab 23.8.2012 Dresden – Kino im Dach ab 30.8.2012 Regensburg – Kinos im Andreasstadl am 5.9.2012 Köln - Filmpalette ab 6.9.2012 Hamburg – Abaton Hamburg – Koralle Saarbrücken – Filmhaus 12.9.2012 Stuttgart – Delphi 13.9.2012 Bochum – Endstation 16. & 17.9.2012 Leipzig – naTo ab 27.9.2012 Kiel – Kommunales Kino 29.9. & 3.10.2012 Bonn – Neue Filmbühne ab 18.10.2012 Erfurt – Kinoclub am Hirschlachufer 25.10.2012 Bamberg – Lichtspiel Hannover – Koki 1.11.2012 Leipzig – Kinobar Prager Frühling ab 8.11.2012 Weimar – Mon Ami ab 15.11.2012 Wiesbaden – exground filmfest Mainz - Cinemayence ab 6.12.2012 Nürnberg – Filmhaus ab 13.12.2012 Weingarten – Die Linse an 17.1.2013 Münster - Cinema Heidelberg - Karlstor Kino ab 28.2.2013 Berlin - Moviemento Pforzheim - Kommunales Kino Wien - Top Kino ab 11.4.2013 Berlin - Moviemento Bremen - City 46 ab 9.5.2013 Berlin - Moviemento Bielefeld - Lichtwerk |
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| Plakatmotiv |
Presseheft |
Lilith (Mother of Evil) |
use. destroy. repeat. | use. destroy. repeat. | Martina X Foto: Sara Svärtan Persson |
Martina X Foto: Sara Svärtan Persson |
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| anchor anatomic |
Offing Jack Foto: Sara Svärtan Persson |
Offing Jack Foto: Sara Svärtan Persson |
Blümchensex | New Kid on the Block | Dyke Fight Foto: Sara Svärtan Persson |
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| Todd Verow | Manuela Kay | Bruce LaBruce |
Emilie Jouvet | Jürgen Brüning | Kristian Petersen | Courtney Trouble |
Maria Beatty |
Israel 2008, 63 min
Verleih: Moviemento
bundesweiter Kinostart: 30.12. 2010
Regie: Ari Libsker, Produzent: Barak Heymann, Co-Produzent: Ari
Libsker, Drehbuch: Ari Libsker, Kamera: Uri Levi, Dror Lebendiger,
Schnitt: Morris Ben-Mayor
mit Eyal Liani, Ami Maoz, Dan Newman, Ronit Yedaya, Oded Yedaya, Eli
Eshed, Nitsa Ben-Ari, Jonathan Ben-Nachum, Uri Aloni, Eli Keidar, Ezra
Narkis, Miryam Uriel, Isaac Noodleman, Nachman Goldberg, Isaac Guttman,
Victoria Ostrovsky Cohen, Uri Avneri, Ezekiel Adiram, Prof. Omer
Bartov, Ruth Bondy, K. Zetnik, Prof. Dan Miron, Jechiel Scheontoch,
Naama Chic, Michael Gross, Sarah Blau, Carmella Meroz
Holocaust-Pornographie von jüdischen Autoren für ein
jüdisches Publikum
– dieses bizarre Phänomen der israelischen Popkultur
beschreibt
»Pornografie & Holocaust«. Nach dem
großen Erfolg des ersten pornografischen Taschenbuches
»Stalag
13«, das zur Zeit des Eichmann Prozesses in Israel erscheint,
entwickeln sich diese reißerischen Heftchen schnell zum
modernen
Massenphänomen. Die Groschenromane formulieren dabei
– in sich stetig
steigernder Explizität – sadomasochistische
Fantasien um
Kriegsgefangene und Nazioffiziere in deutschen Lagern und brechen damit
gleich zwei Tabus. Erstmals gibt es in der puritanischen
Gesellschaft Israels pornografische Literatur und gleichzeitig
sind diese Heftchen
neben dem Eichmann Prozess die erste öffentliche
Auseinandersetzung mit
dem Holocaust. Regisseur Ari Libsker lässt Verleger, Autoren
und Journalisten zu Wort
kommen und verwebt die mit präziser Kamera gefilmten
Interviews
geschickt mit Archivbildern.
| Regisseur Ari Libsker |
Plakat | Stalag 13 | Ich war Oberst Schultzes Hündin | Stalag 3 | Buchcover Stalag 13 | verschiedene Motive | verschiedene Motive |
Das Moviemento wurde mehrfach für sein hervorragendes Programm
ausgezeichnet und ist eines der führenden
unabhängigen Kinos.
Hier laufen besondere Spiel- und Dokumentarfilme, anspruchsvoller
Mainstream, Kinderfilme, Schulkino, viele Sonderveranstaltungen,
Premieren, Lesungen und Festivals runden das Programm ab. 2010 konnten
die Zuschauer 53 Bundesstarts, sechs Festivals und eine Retrospektive
im Moviemento sehen. Der erfolgreichste Filmstart war Gaspar
Noés »Enter the Void« mit 4.698
Besuchern, der seit
26.8.2010 läuft und immer noch Besucher anzieht. Platz zwei
belegt
»Neukölln Unlimited« mit 4.139 Besuchern
und
»Machete« Platz drei mit 2.560 Besuchern. Das
erfolgreichste Festival war das Pornfilmfestival Berlin mit 4.039
Besuchern an vier Tagen.
Neben vielen Premieren, wie die von »12 Monate
Deutschland«, »Berlin Hasenheide« oder
»Schnupfen im Kopf« konnten die Besucher bei
über 200
Veranstaltungen mit Filmemachern, Schauspielern, Regisseuren oder
Medienpädagogen diskutieren. Jeden Monat gibt es das
»Kino
Berlino Open Screening«, das frische Kurzfilme auf die
große Leinwand und junge Kreative auf die Bühne
bringt und
den erotischen Salon, der ansprucksvolle Filme zeigt und
darüber
diskutiert. Für Kinder gibt es mindestens am Wochenende und
meistens täglich Kinderfilme – das Program
nachzulesen in
unserem mitlerweile legendär gewordenen Kinderkinokalender.
Das
Spatzenkino mit seinem Program für die Kleinsten ist einmal im
Monat zu Gast und für die Größeren gibt es
den
Kinderfilm des Monats. An Besonderheiten gab es dieses Jahr die
Schulkinowochen, die nun zum dritten Mal zu Gast waren, Kino ab 10 zum
zweiten Mal und Classroom in the Cinema, ein Filmprogramm für
Schüler in englischer Sprache mit Medienpädagogik.
Immer wieder sieht man im Moviemento Filme, die hier entdeckt werden,
wie »12 Monate Deutschland« oder
»Pornografie und
Holocaust«. Das Moviemento liegt in einem der lebendigsten
Teile
der Stadt - in Berlin Kreuzberg, ein Wort, das bei vielen jungen
internationalen Künstlern Sehnsüchte weckt und sie
hierher
zieht. Oft ist das Moviemento mit seinen vielen Originalfassungen ein
Anziehungspunkt für sie. Wer weiß, vielleicht stehen
sie
auch selber bald hinter der Kasse. Das alteingesessene Publikum
plaudert gerne über alte Zeiten mit Spiegelsaal,
während es
Karten zu aktuellen Arthousefilmen kauft. Aber auch viele Studenten und
Neuberliner kommen um ausgesuchte Filme in gemütlicher
Athmophäre zu sehen - in Dolby Digital und gestochen scharfem
Cinemascope.
Um das Moviemento ranken sich viele Legenden. So soll hier nach bisher
ungesicherter Quellenlage irgendwann zwischen 1902 und 1907 das Wort
Kintopp entstanden sein, benannt nach dem damaligen Besitzer Alfred
Topp, der das Kino im Veranstaltungssaal seiner Gaststätte
eröffnet. Nach ihm kommen viele, die sich später
einen Namen
gemacht haben. Manfred Salzgeber zum Beispiel, der aus dem Moviemento,
das damals Tali hieß, eines der ersten Programmkinos
Deutschlands
macht. Oder Elser Maxwell, Wieland Speck und Blixa Bargeld, unter denen
eine neue Ära anbricht: Das Kino wird zu einem beliebtem
Treffpunkt für Künstler aller Art: Rio Reiser sitzt
am
Klavier, Nina Hagen in der ersten Reihe, David Bowie geht hier ein und
aus. Avantgardistische Theaterstücke werden gezeigt,
unabhängige Filme, auch der Erfolg der »Rocky Horror
Picture
Show« beginnt hier. Die Tradition der Vorreiterrolle setzt
das
Kino im Laufe der Jahre fort. Unter Ingrid Schwibbe holt Programmleiter
Tom Tykwer Dani Levys »Du mich auch« ins
Moviemento. Es
läuft jahrelang vor ausverkauftem Haus. Legendär sind
die
langen Nächte. Für »Oi! Warning«
ist das
Moviemento das Tor zur Welt: Während der Berlinale
präsentiert das Kino den Film erfolgreich vor internationalem
Publikum; und von hier tritt er seine lange Reise auf internationale
Festivals an.
Seit langem steht das Moviemento für Kreativität,
innovative
Ideen und Einfallsreichtum. Auch wer heute das Foyer betritt, kann sich
nie sicher sein, ob er nicht dem nächsten Tom Tykwer begegnet.
English Version
The Moviemento cinema is regularly awarded for its excellent program
and is one of the leading independent cinemas. It shows in particular
original feature and documentary films, sophisticated mainstream films,
children’s films, films for schools, many special screenings,
premieres, readings and festivals complete the program. Moviemento is
situated in one of the most vibrant parts of the city: in Berlin
Kreuzberg; a word that arouses a certain yearning amongst many young
international artists and draws them back to this place. Moviemento is
often an attraction for these young people, where many films are
screened in the original languages. Who knows, maybe they too will be
working the register one of these days. Our established audience speaks
fondly of the old times with the »Spiegelsaal«,
while they
buy tickets to current art house hits. But also students and new
Berliners come to see unique films in a cosy atmosphere –
with
dolby digital sound and in high definition cinemascope.
Many legends surround the history of Moviemento. Different sources say
that sometime between 1902 and 1907 that the word Kintopp was invented
here, after the owner of the time Alfred Topp, who established the
cinema in the function room of his restaurant. After him came many
others, who similarly made a name for themselves. Manfred Salzgeber is
one example, who turned Moviemento, which was called Tali at the time,
into one of the first independent cinemas in Germany. Or Elser Maxwell,
Wieland Speck and Blixa Bargeld, under whose management a new era
began: the cinema became a favorite meeting point for all kinds of
artists: Rio Reiser sits at the piano, Nina Hagen in the first row,
David Bowie comes and goes. Avand Garde theatre is performed,
independent films are shown, and even the success of »The
Rocky
Horror Picture Show« began here. This pioneering tradition
continued over the years; under Ingrid Schwibbe’s management,
program director Tom Tykwer brought Dani Levy’s »Du
mich
auch« into Moviemento – it played for years to a
packed
house. Legendary are the long nights of all-night cinema. For the film
»Oi! Warning« Moviemento becomes a gateway to the
rest of
the world: the cinema shows the film during the Berlinale to an
international audience, and so begins the film’s long journey
to
international festivals all over the world.
Moviemento has a long-standing tradition for creativity, innovative
ideas and originality. Even today when you walk into the foyer, you
never know, you may just happen to meet the next Tom Tykwer here.
Version Francaise
Le
Moviemento est un leaders des
cinémas indépendants de Berlin. Il est
régulièrement distingué pour son
programme
remarquable. Il s’y joue des films et des documentaires
particuliers, des films en mainstream sophistiqués, ainsi
que
des films pour enfants. Le Moviemento offre également ses
salles
à des écoles, des
évènements
spéciaux, des premières, des lectures ou
à des
festivals. Il est toujours possible de revoir au Moviemento les films
qui y furent découverts.
Le cinéma est situé dans un des quartiers les
plus
vivants de Berlin, Kreuzberg, ce mot, à lui seul, continue
d’éveiller la curiosité de nombreux
artistes
internationaux qui s’y installent. Pour eux, le Moviemento
est
souvent un point stratégique car les films y sont
diffusés en V.O. Qui sait, peut-être se
trouveront-ils un
jour à cette même caisse. Tout en achetant leur
billets
pour des sorties actuelles, les habitués bavardent
volontiers du
bon vieux temps et de salles des glaces. De nombreux
étudiants
et les nouveaux berlinois aussi viennent voir les films choisis dans
une atmosphère détendue, avec un son Dolby
Digital et un
cinémascope de pointe.
Autour du Moviemento on retrouve de nombreux noms
légendaires.
Ici serait né le mot Kintopp entre 1902 et 1907, nom
donné par son propriétaire de
l’époque
Alfred Topp qui inaugura le cinéma pour ses
ôtes
dans la salle des fêtes de son restaurant. Suivront de
nombreux
autres qui se feront un nom par la suite. Manfred Salzgeber par
exemple, lorsque le cinéma se nommait Tali, en fit
l’un des premiers cinéma d’art et
d’essai
d’Allemagne. Avec les noms de Elser Maxwell, Wieland Speck et
de
Blixa Bargeld, commença une nouvelle
ère: le
cinéma devient un point de rencontre pour les artistes en
tout
genre: Rio Reiser assit au piano, Nina Hagen aux premiers rangs, David
Bowie allant de part et d‘autre. Des pièces de
théâtre avant-gardistes y sont jouées,
des films
indépendants montrés, le succès des
Rocky Horror
Picture Show y a vu le jour. La tradition de rôle
précurseur se poursuit au cinéma au depuis des
années. La directrice du cinéma
d’Ingrid Schwibbe
et le directeur de programme Tom Tykwer font venir Dani Levy
(»Toi-même«) au Moviemento. Il se passera
des
années avant que le film ne soit plus.à
l’affiche.
Pour ces longues nuits le cinéma est légendaire.
Le film
» Oi! Warning« y a trouvé une porte
ouverte sur le
monde: lors des Berlinales, le cinéma présente
des films
à succès au public international; et d'ici il
entame le
commencement de son long voyage aux festivals internationaux.
Depuis longue date, le Moviemento est reconnu pour sa
créativité, ses idées innovatrices et
sa richesse
d'idées. Aussi, celui qui pénètre
aujourd'hui le
foyer, ne peut jamais être sûr s'il ne va pas
rencontrer le
prochain Tom Tykwer.
Bilder
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Gedreht im Moviemento:
The Busters feat. Katharina Wackernagel - Live It Up (Official Video)
Trailer
Filmfest Oldenburg