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Werde Moviemento Retter*in – Crowdfunding Kampagne auf Startnext startet am 05.11.2019

Am 05.11.2019 startet die große Crowdfundingkampagne auf Startnext zur Rettung des Moviemento, des ältesten Kinos Deutschlands.

1907 eröffnet, begründete das Moviemento eine Berliner Filmkultur, deren Lebendigkeit und Innovationskraft bis heute beispielhaft sind. Das Moviemento ist Heimat zahlreicher Filmfestivals und ein Ort für Premieren, Gespräche, Schulkino, Kinderkino und vor allem für Begegnungen. Das Moviemento entwickelt ständig neue Ideen und arbeitet immer wieder mit neuen spannenden Festivals und Kooperationspartnern zusammen. Jedes Jahr kommen Besucher für Festivals im Moviemento sogar extra aus Australien, den USA, Japan oder Indien angereist, besuchen das Kino und verbringen ein paar Tage in Berlin.

Mitte Oktober der Schock: Die Räume des Moviementos sollen verkauft werden für einen Preis, der eine wirtschaftliche Miete für ein Kino unmöglich machen würde. Die einzige Chance das Kino zu erhalten, ist, die Räume, die sich über den ersten Stock des Eckhauses Kottbusser Damm 22 erstrecken, selbst zu erwerben und sie so der Spekulation zu entziehen.
Das Moviemento Team ist bereit für diese übermächtige Aufgabe, kann sie aber nicht alleine stemmen und ist auf jede Hilfe angewiesen. Auf startnext.com/moviemento kann jede*r mithelfen mit einem Beitrag, der es ihr oder ihm wert ist.
Das Moviemento ist eine Legende. Wer hat sich hier noch nicht verliebt, über Filme gestritten, unvergessliche Momente erlebt? Auch Ihr könnt Euch die Welt nicht ohne das Moviemento vorstellen? Dann seid Moviemento Retter*innen!
Versuchen wir gemeinsam einen unvergleichlichen Ort zu erhalten, einen Ort für kontroverse Filme und Gespräche, für zahlreiche Festivals und Premieren, für Kinderfilme, für Schulkino, Filmbildung und den ersten Kinobesuch.

Seit 1907 gibt es das Kino im Haus am Kottbusser Damm 22. Kinonamen (u.a. Kinematographentheater, Hohenstauffenlichtspiele, Tali und seit den 1980ern Moviemento) und berühmte Mitarbeiter gab es viele, Kult war dieses Kino spätestens seit den 1970er Jahren. Damals wurde »The Rocky Horror Picture Show« hier zum Klassiker, an der Kasse standen zu dieser Zeit unter anderem Blixa Bargeld und Wieland Speck.
Im Foyer des Moviemento wurde in den 1990er Jahren die Firma X-Filme gegründet, Tom Tykwer hatte damals hier sein improvisiertes Produktionsbüro aufgeschlagen, während er eigentlich für das Programm des Kinos und die Filmvorführung verantwortlich war. In den 2000er Jahren arbeitete hier unter anderem der spätere Studentenoscargewinner Peter Baumann. Auch wer heute seine Karte kauft, hat gute Chancen sie bei einem zukünftigen Star der Kunst- und Filmszene zu erwerben, zum Beispiel bei Shiri Feingold, deren an der UdK entstandener experimenteller Kurzfilm in ihrem Kino Premiere feierte. Für viele junge Filmschaffende ist das Moviemento ein Sprungbrett, die erste Möglichkeit ihren Film einem breiten Publikum zu präsentieren, Tom Tykwers »Die tödliche Maria«, Dani Levys »Du mich auch«, Nana Rebhans »Berlin Hasenheide«, Monika Anna Wojtyllos »Polska Love Serenade«, Henning Gronkowskis »Yung« sind nur einige Beispiele. Regelmäßig wird das Moviemento für sein herausragendes Kinoprogramm mit  Kinoprogrammpreisen des Bundes und des Landes Berlin ausgezeichnet. 2012 wurde das Moviemento für das beste Kinder- und Jugendprogramm Europas von Europa Cinemas ausgezeichnet.
Am 06.11. eröffnet im Moviemento das Philippinische Filmfestival, am 14.11. das Bulgarische Dokumentarfilmfestival, am 21.11. das Baskische Filmfestival, für 2020 sind bereits die nächsten Ausgaben des Female Filmmakers Filmfestivals, Seret Israeli Film Festivals, Kurdischen Filmfestivals, XPosed Queerfilmfestivals, Down Under Berlin und andere angekündigt...

Zum Crowdfunding geht es hier: www.startnext.com/moviemento oder auf englisch www.startnext.com/en/moviemento.

Für Berichterstattung in den sozialen Medien bitte den Hashtag
#moviementohero
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Kontakt
Iris Praefke 0179-67 67 575
Wulf Sörgel 0175 270 99 29
Büro 030. 40 98 23 63
retter@moviemento.de



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Moviemento_circa_1918
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Aussenansicht Impressionen
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Saal1 Saal2 Saal3
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Rot auf Transparent Schwarz auf Transparent :-) Weiß auf Schwarz Weiß auf Transparent
Rot auf Transparent
Schwarz auf Transparent :-)
Weiß auf Schwarz
Weiß auf Transparent





Gedreht im Moviemento:


The Busters feat. Katharina Wackernagel - Live It Up (Official Video)




Trailer Filmfest Oldenburg






Dr. Ketel – Der Schatten von Neukölln
Deutschland 2011, 80 min, Regie: Linus de Paoli, mit: Ketel Weber, Amanda Plummer, Burak Yigit, Pit Bukowski, Franziska Rummel, Lou Castel
Kinostart - 22.08.2013 | Verleih: dffb/schattenkante

Eine mysteriöse Serie von Einbrüchen hält Berlin Neukölln in Atem. Dahinter steckt Dr. Ketel, der Medikamente im Namen der Gerechtigkeit stiehlt und diejenigen damit versorgt, die sie brauchen. Im Neuköllner Untergrund heilt und pflegt »Dr. Ketel - Der Schatten von Neukölln« diejenigen, für die Krankenhaus- und Arztbesuche unerschwinglich geworden sind. Die Kriminalität steigt, die Staatsgewalt zieht sich zurück und private Sicherheitsfirmen boomen. Aus Amerika wird die Sicherheitsexpertin Louise eingeflogen, die bei der Aufklärung der Apothekeneinbrüche helfen soll. Bald ist sie Ketel auf der Spur. Beklaut von seinem Komplizen und verfolgt von den Sicherheitsleuten um Louise zieht sich die Schlinge zu um Ketel, der in einen gefährlichen Strudel aus Passion und Illegalität gerät. Angezogen von einer geheimnisvollen Schönheit, merkt er nicht, dass seine Leidenschaft ihn immer mehr in Gefahr bringt. In beeindruckenden Bildern erzählt Regisseur Linus de Paoli einen modernen Film Noir - so düster war Neukölln noch nie.

Bildmaterial
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Karo (Franziska Rummel)
Karo (Franziska Rummel) Dr. Ketel (Ketel Weber)
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Dr. Ketel & Louise (Ketel Weber & Amanda Plummer)
Louise (Amanda Plummer)
Pit & Dr. Ketel (Pit Bukowski & Ketel Weber)
Ercan (Burak Yigit)
Ketel (Ketel Weber)
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Dr. Ketel (Ketel Weber)
Louise (Amanda Plummer)
Hakan Mutter (Sema Poyraz)
Ercan & Louise (Burak Yigit & Amanda Plummer)
Louise (Amanda Plummer)

Video- & Audiomaterial
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Videomaterial

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01 Dr. Ketel und Pit brechen in eine Apotheke ein (mp3 442kb)

02 Dr. Ketel muss anonym bleiben (mp3 307kb)

03 Karo kennt Dr. Ketels wahre Identitaet (mp3 471kb)

04 Dr. Wissmann warnt Dr. Ketel (mp3 556kb)

05 Dr. Ketel fliegt aus seiner Wohnung (mp3 774kb)

06 Die Sicherheitsfirma holt sich Unterstuetzung (mp3 434kb)

07 Dr. Ketel Trailer (mp3 1,6mb)


Youtoube Trailer als Vorschau:






Canım Kreuzberg

Dokumentarfilm 2012 | Zwei Liebeserklärungen an Kreuzberg von Aslı Özarslan & Canan Turan

Canım Kreuzberg besteht aus »Kıymet« von Canan Turan & »Bastarde« von Aslı Özarslan

Kinostart - 23.05.2013 | Verleih: Moviemento

Kıymet Özdemir kam einst aus politischen Gründen nach Kreuzberg als Mutter, Arbeiterin und Aktivistin. Aber heute lebt sie doch wieder in ihrem Dorf an der schönen thrakischen Mittelmeerküste. Kreuzberg hat sich verändert, weil Kıymet Özdemir da war. Nicht nur lebt ihre Enkelin hier und dreht Filme, auch der 1. Mai, in Kreuzberg noch immer ein Großereignis, ist anders. Sie demonstrierte damals, von den 1970ern bis in die 90er Jahre, für die Rechte der türkischen Gastarbeiter_innen, für diskriminierungsfreie Bildung und gegen Rassismus in Deutschland. Heute sieht der Kampf um Gleichberechtigung anders aus. Im Ballhaus Naunynstraße versammeln sich wütende und engagierte Theaterleute, die die deutsche Theaterlandschaft mit ihren innovativen Inszenierungen aufwirbeln. Hier spielen sie keine Gemüsehändler, bloß weil ihre Eltern Türkisch gesprochen haben. Sie haben keine Scheu vor einer direkten Sprache. Im Theater Ballhaus Naunynstraße haben sie sich zusammengefunden, mischen mit ihrem Mut die Kulturszene auf und stellen sich als selbstbewusste »Kanaken« oder »Bastarde« auf die Bühne – so etwas gibt es sonst nicht in Deutschland. Und natürlich gäbe es Kreuzberg, wie es heute ist, nicht ohne Kıymet Özdemir und auch nicht ohne die jungen postmigrantischen Kreativen, die sich eigene Orte wie das Ballhaus Naunynstraße erschaffen.
Canım Kreuzberg
Belgesel Film 2012 | Aslı Özarslan & Canan Turan’dan Kreuzberg’e sevgisini anlatan iki film
Canım Kreuzberg, Canan Turan’ın yönetmenliğini yaptığı »Kıymet« ve Aslı Özarslan’ın yönettiği »Bastarde« isimli kısa belgeselden oluşmakta.
Vizyona Giriş Tarihi - 23.05.2013 | Dağıtımcı: Moviemento

Kıymet Özdemir yıllar önce Kreuzberg’e siyasal nedenlerden dolayı bir anne, işçi ve politik aktivist olarak gelmişti. Fakat şuan yine Trakya’daki Marmara denizine yakın köyünde yaşıyor. Kreuzberg değişti, ve bunda Kıymet Özdemir’inde katkısı oldu. Torunu Canan Turan’ın burda yaşaması ve film çekmesinin yanısıra, aynı zamanda Kreuzberg’de hala büyük bir etkinlik olmayı sürdüren1 Mayıs da bugün farklı. Kıymet Özdemir 1970‘lerden 90‘lara kadar Türk işçilerinin hakları, okullarda ayrıma ve Almanya’daki ırkçılığa karşı eğlemlere katılmıştı. Bugün eşitlik için mücadele farklı şekillerde gerçekleştiriliyor. Aslı Özarslan’ın filminde yer alan Ballhaus Naunynstraße’de öfkeli ve politik alanda faal tiyatrocular biraraya geliyor ve Alman tiyatrosunu yenilikçi oyunlarıyla sarsıyorlar. Burda, sırf aileleri Türkiye’den geldi diye manav, pazarcı gibi klasik “Türk rolleri”ni oynamıyorlar. Kendilerini dolaysız bir dille ifade etmekten de çekinmiyorlar. Ballhaus Naunynstraße tiyatrosunda bir kadro kurdular, cesaretleriyle kültür alanında büyük yankı uyandırıyor ve kendilerine güvenen »Kanaken« olarak sahne alıyorlar - bu,  Almanya’nın başka hiçbir yerinde görünmemiş birşey. Ve tabi ki, Kreuzberg’i Kreuzberg yapan insanlar, hem Kıymet Özdemir ve onun gibi birinci nesil göçmenlerden faal kişilerdi, hem Ballhaus Naunynstraße gibi kendilerine ait mekanlar kuran ikinci ve üçüncü kuşakdan yaratıcılar.


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»Canım Kreuzberg«
Presseheft
»Canım Kreuzberg«
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Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg
Regisseurin Canan Turan
Kıymet & Canan beim ersten Mai in Kreuzberg
Kıymet Özdemir beim ersten Mai Kıymet Özdemirs Pass im Dorf Vakıf
Canan Turan und Kıymet Özdemir in der Bergfriedstraße
Kıymet Özdemir mit Freundinnen

Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg Canım Kreuzberg
Regisseurin Aslı Özarslan
Ballhaus Naunynstraße
Tunçay Kulaoğlu Nurkan Erpulat
Şermin Langhoff (links)
Neco Çelik
auf der Bühne





Ab 16.8. im Kino
Life in Stills
Dokumentarfilm, Regie: Tamar Tal, IL 2011, 58 min
Miriam Weissenstein ist eine lebende Legende der Geschichte des Landes Israel. Die unersetzlichen Negative der Fotos der Unabhängigkeitserklärung liegen bei ihr zu Hause. Ihr Mann Rudi Weissenstein ist damals der einzige Fotograf, der die Zeremonie fotografieren darf. Zusammen mit ihm dokumentiert sie die Geschichte und die Persönlichkeiten des jungen Staates über Jahrzehnte. Wer im Schaufenster ihres Ladens in der Allenbystraße in Tel Aviv als großes Porträt hängt, der wird gewählt – so sagt man.
Miriam Weissenstein ist nicht etwa weise oder milde geworden im Alter, nein sie ist rastlos, kämpferisch und streitsüchtig wie eh und jeh. Gemeinsam mit ihrem Enkel Ben erhält sie das unendliche Bilderarchiv des Landes – schlägt jedes Kaufangebot ab und organisiert Ausstellungen in aller Welt. Die modernen Vermarktungsideen ihres Enkels findet sie ebenso seltsam wie sein unkonventionelles Leben. Mit beidem arrangiert sie sich trotzdem und streitet mit ihm lieber über wichtigere Dinge. Tamar Tals preisgekrönter Film begleitet die beiden großherzigen und originellen Menschen mit viel Humor durch Höhen und Tiefen, durch private Tragödien ebenso wie bei persönlichen Höhepunkten, wie der Reise zu ihrer großen Fotoausstellung nach Frankfurt. Nach dem Film hat man den Eindruck, zwei Freunde in Tel Aviv zu haben, mit denen man gelacht und geweint hat, so sehr und so herzlich lässt einen der Film Anteil haben an ihrem bewegten Leben.


»In ihrer sehr bewegenden Dokumentation rückt die Regisseurin Tamar Tal vor allem die sehr enge Beziehung zwischen Ben und seiner Großmutter in den Mittelpunkt. Die alte Dame ist streitbar, launisch und stur und manchmal überschattet eine Familientragödie das Verhältnis zwischen Großmutter und Enkel. Dennoch gelingt Tamar Tal ein lebensbejahender, leichter Film über die verbindende Kraft der Generationen.« (Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam 2012)

»Der herzerwärmende Film lebt vom beständigen Wechsel zwischen jüdischem Witz bis hin zu schonungslosem Sarkasmus unter vollständiger Ignorierung nicht nur politischer, sondern jedweder ›Correctness‹«. (DOK Leipzig)


English
Miriam Weissenstein is a living legend in the history of Israel. The irreplaceable negatives from the photographs of the declaration of independence are kept in her draws at home. At this time her husband Rudi Weissenstein is the only photographer who is given permission to photograph the ceremony. Together the young couple captures the history and the personality of the young nation over the years. They say if your portrait hangs in the window of their photo shop in the Allenby street of Tel Aviv you will be elected.
Miriam Weissenstein has not softened with age, instead she is tireless, antagonistic and as opinionated as ever. Together with her grandson Ben she looks after the endless photography archive of the country – they refuse all suggestions to sell and organise exhibitions throughout the world. Miriam does not always agree with the modern business ideas of her grandson, or his unconventional lifestyle. However she is able to accept these in order to fight over the more important things in life. Tamar Tal's prize-winning film follows these two warm-hearted and original figures with the right amount of humour through the ups and downs of their lives, their private tragedies and personal successes, such as their journey to Frankfurt for a special exhibition of their photographs.
After getting to know Miriam and Ben while watching this sensitive and intimate portrait you have the feeling, that you have two new friends, with whom you laughed and cried and want to visit as soon as you reach Tel Aviv.

Hebräisch

מרים ורודי ויסנשטיין הם אגדות בעולם הצילום הישראלי. רודי המנוח היה היחידי שקיבל אישור לצלם את אירוע הכרזת המדינה - והנגטיבים שמורים עד היום במגירה ליד המיטה של מרים. יחד, בתור זוג צעיר, הם תיעדו את הרגעים המכוננים בתולדות מדינת ישראל והציגו את התמונות בחנות שלהם – "הצלמניה" ברחוב אלנבי.
מרים לא התרככה עם השנים, ההיפך הוא הנכון. "אשת הברזל" חסרת הפשרות והדעתנית שומרת, יחד עם נכדה בן, על הארכיון האינסופי של התמונות. היא לא תמיד מסכימה עם שיטות העסקים החדשניות או אורח החיים האלטרנטיבי של נכדה, אך מוכנה להתגמש בסופו של דבר לטובת הלחימה המשותפת על הדברים החשובים יותר בחיים.
הסרט עטור הפרסים של תמר טל עוקב אחרי שתי הדמויות המקסימות הללו דרך העליות והמורדות של החיים - למשל המסע המשותף שלהם לתערוכת צילומים מיוחדת בפרנקפורט. למרות פערי הדורות וקונפליקטים רבים, יוצאים בן ומרים למסע מטלטל שמורכב משלל רגעים מצחיקים ונוגעים ללב.


Russisch
Мириам Вайссенштайн является живой легендой истории государства Израиль. Уникальные негативы фотографий, сделанных на церемонии объявления Декларации независимости Израиля, хранятся у нее дома. Ее муж Руди Вайссенштайн был единственным фотографом, которому позволили делать сьемки во время процедуры. Десятки лет, вместе со своим мужем, Мириам запечатляла на пленку историю и деятелей молодого государства. Говорят, что тот, чей портрет выставлен в витрине ее магазина на Алленби-стрит в Тель Авиве, наверняка победит на выборах. С годами Мириам не стала мудрее или мягче характером, она неутомима и, как и прежде, готова к борьбе и к дискуссиям. Вместе со своим внуком Бэном, она хранит необъятный фотоархив страны, отметает все предложения о его покупке и организует фотовыставки по всему миру. Ей чужды и непонятны, как маркетинговые методы ее внука, так и его раскованная личная жизнь, но она вполне уживается со всем этим багажом и куда охотнее дискутирует с внуком о более важных вещах.
Увенчанный многочисленными наградами фильм Тамар Таль, сопровождает с большим юмором обе эти прекраснодушные и оригинальные личности через все их высоты и падения, большие успехи, как например поездка на их большую фотовыставку во Франкфурте. После просмотра этого фильма возникает ощущение, что ты приобрел двух новых друзей в Тель Авиве, вместе с которыми ты смеялся и плакал. Сильное и сердечное ощущение причастности к беспокойной жизни этих двух людей возникает в человеке после просмотра этого фильма.
Presseheft
Life in Stills Presseheft als pdf (12mb)


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Life in Stills Life in Stills Life in Stills
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Miriam Weissenstein und ihr Enkel Ben (1mb)
Miriam Weissenstein vor Ihrem eigenen Foto (5mb)

Life in Stills Life in Stills Life in Stills
Miriam Weissenstein und ihr Enkel Ben (1mb) Produzent Barak Heymann (2mb) Regisseurin Tamar Tal (2mb)


Bildmaterial Archivbilder
Wenn Sie eines der untenstehenden Bilder verwenden möchten, wenden Sie
sich bitte direkt an Ben Peter unter: zalmania@gmail.com.
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Audioclip »Reise nach Frankfurt« circa 2 min als wav
Audioclip »Reise nach Frankfurt« circa 2 min als mp3



Life in Stills startet in folgenden Kinos

Vorstart ab 9.8.2012
Frankfurt – Orfeos Erben

ab 16.8.2012
Berlin – Moviemento
Berlin – Lichtblick Kino
Berlin – Eva Lichtspiele
Essen – Studio
Leipzig – Kinobar Prager Frühling
Köln – Odeon
Aachen – Apollo
Passau – Scharfrichter Kino
München - Neues Arena

ab 23.8.2012
Dresden – Kino im Dach

ab 30.8.2012
Regensburg – Kinos im Andreasstadl

am 5.9.2012
Köln - Filmpalette

ab 6.9.2012
Hamburg – Abaton
Hamburg – Koralle
Saarbrücken – Filmhaus

12.9.2012
Stuttgart – Delphi

13.9.2012
Bochum – Endstation

16. & 17.9.2012
Leipzig – naTo

ab 27.9.2012
Kiel – Kommunales Kino

29.9. & 3.10.2012
Bonn – Neue Filmbühne

ab 18.10.2012
Erfurt – Kinoclub am Hirschlachufer

25.10.2012
Bamberg – Lichtspiel
Hannover – Koki

1.11.2012
Leipzig – Kinobar Prager Frühling

ab 8.11.2012
Weimar – Mon Ami

ab 15.11.2012
Wiesbaden – exground filmfest
Mainz - Cinemayence

ab 6.12.2012
Nürnberg – Filmhaus

ab 13.12.2012
Weingarten – Die Linse

an 17.1.2013
Münster - Cinema
Heidelberg - Karlstor Kino

ab 28.2.2013
Berlin - Moviemento
Pforzheim - Kommunales Kino
Wien - Top Kino

ab 11.4.2013
Berlin - Moviemento
Bremen - City 46

ab 9.5.2013
Berlin - Moviemento
Bielefeld - Lichtwerk



Fucking Different XXX

D 2011, 94 min, Realisation: Kristian Petersen in Zusammenarbeit mit Jürgen Brüning Filmproduktion und Manuela Kay
Lesbischer, schwuler und Trans-Sex aus neuer Perspektive
8 Kurzfilme von: Courtney Trouble, San Francisco | Emilie Jouvet, Paris | Manuela Kay, Berlin | Maria Beatty, Paris/New York | Bruce LaBruce, Toronto | Jürgen Brüning, Berlin | Kristian Petersen, Berlin | Todd Verow, New York

Jung, wild und sexy – das ist »Fucking Different«. Was vor sechs Jahren in Berlin begann, ist inzwischen ein weltweites Phänomen geworden: Schwule Filmemacher drehen Filme über Lesben und lesbische Regisseurinnen über Schwule. Für »Fucking Different XXX« fanden sich erstmals acht prominente internationale Filmschaffende zusammen, um das jeweils »andere« Geschlecht sexuell in Szene zu setzen. Dabei steuern sie ganz persönliche Beiträge von einem Ort ihrer Wahl bei: In New York, Berlin, Paris und San Francisco entstanden Arbeiten von Maria Beatty, Jürgen Brüning, Emilie Jouvet, Manuela Kay, Bruce LaBruce, Kristian Petersen, Courtney Trouble und Todd Verow. So begleitet zum Beispiel Todd Verow (»Little Shots of Happiness«) Pornostar Judy Minx beim Cruising in Paris, Maria Beatty (»Post Apocalyptic Cowgirls«) inszeniert ihre Version von Abel und Kain in einer New Yorker Schwulenbar, Kristian Petersen dreht einen heißen Quickie auf der Toilette des Kreuzberger Szeneclubs Südblock, Manuela Kay (»Airport«) zeigt wie romantisch ein Fistfuck in freier Natur sein kann und Jürgen Brüning erzählt von einem spielerischen Nachmittag mit Tennisbällen, großen Bällen, Orangen und anderen Früchten. »Fucking Different XXX« zeigt eine so noch nie da gewesene Vielfalt von sexuellen Spielarten und Varianten, jenseits aller Klischees mit frischem, humorvollem Blick auf Sexualität.


Young, wild and sexy – this is »Fucking Different XXX«. What began six years ago in Berlin has become a worldwide phenomenon. Gay filmmakers make movies about lesbians and lesbian directors make films about gay men. For »Fucking Different XXX«, eight prominent international filmmakers got together to present the »other« sex and their erotic adventures. Each director brings their own personal touch to diverse locations around the world: in New York, Berlin, Paris and San Francisco, Maria Beatty, Jürgen Brüning, Emilie Jouvet, Manuela Kay, Bruce LaBruce, Kristian Petersen, Courtney Trouble and Todd Verow developed their works. In Paris, Todd Verow (»Little Shots of Happiness«) follows Judy Minx as she goes cruising, Maria Beatty (»Post Apocalyptic Cowgirls«) directs her own version of Cain and Abel in a New York gay bar, Kristian Petersen films a hot quickie in the toilet at an underground Berlin club, Manuela Kay (»Airport«) shows how rough sex can be very romantic in free nature, and Jürgen Brüning brings us a playful afternoon full of tennis balls and exotic fruits. The resulting films reject erotic clichés and instead allow us to look at sex and sexuality in ways we have never done before, with a fresh and humorous approach.
 
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Fucking Different XXX Fucking Different XXX Fucking Different XXX
Plakatmotiv
Presseheft
Lilith (Mother of Evil)
use. destroy. repeat. use. destroy. repeat. Martina X
Foto: Sara Svärtan Persson
Martina X
Foto: Sara Svärtan Persson


Fucking Different XXX Fucking Different XXX
anchor anatomic
Offing Jack
Foto: Sara Svärtan Persson
Offing Jack
Foto: Sara Svärtan Persson
Blümchensex New Kid on the Block Dyke Fight
Foto: Sara Svärtan Persson


Fucking Different XXX Fucking Different XXX Fucking Different XXX
Todd Verow Manuela Kay Bruce LaBruce
Emilie Jouvet Jürgen Brüning Kristian Petersen Courtney Trouble
Maria Beatty



Pornografie & Holocaust


Israel 2008, 63 min
Verleih: Moviemento
bundesweiter Kinostart: 30.12. 2010
Regie: Ari Libsker, Produzent: Barak Heymann, Co-Produzent: Ari Libsker, Drehbuch: Ari Libsker, Kamera: Uri Levi, Dror Lebendiger, Schnitt: Morris Ben-Mayor
mit Eyal Liani, Ami Maoz, Dan Newman, Ronit Yedaya, Oded Yedaya, Eli Eshed, Nitsa Ben-Ari, Jonathan Ben-Nachum, Uri Aloni, Eli Keidar, Ezra Narkis, Miryam Uriel, Isaac Noodleman, Nachman Goldberg, Isaac Guttman, Victoria Ostrovsky Cohen, Uri Avneri, Ezekiel Adiram, Prof. Omer Bartov, Ruth Bondy, K. Zetnik, Prof. Dan Miron, Jechiel Scheontoch, Naama Chic, Michael Gross, Sarah Blau, Carmella Meroz


Holocaust-Pornographie von jüdischen Autoren für ein jüdisches Publikum – dieses bizarre Phänomen der israelischen Popkultur beschreibt »Pornografie & Holocaust«. Nach dem großen Erfolg des ersten pornografischen Taschenbuches »Stalag 13«, das zur Zeit des Eichmann Prozesses in Israel erscheint, entwickeln sich diese reißerischen Heftchen schnell zum modernen Massenphänomen. Die Groschenromane formulieren dabei – in sich stetig steigernder Explizität – sadomasochistische Fantasien um Kriegsgefangene und Nazioffiziere in deutschen Lagern und brechen damit gleich zwei Tabus. Erstmals gibt es in der puritanischen Gesellschaft Israels pornografische Literatur und gleichzeitig sind diese Heftchen neben dem Eichmann Prozess die erste öffentliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Regisseur Ari Libsker lässt Verleger, Autoren und Journalisten zu Wort kommen und verwebt die mit präziser Kamera gefilmten Interviews geschickt mit Archivbildern. 


Pornografie und Holocaust Plakatmotiv Stalag 13 Stalag 13 Stalag 13 Stalag 13 Stalag 13 Stalag 13
Regisseur
Ari Libsker
Plakat Stalag 13 Ich war Oberst Schultzes Hündin Stalag 3 Buchcover Stalag 13 verschiedene Motive verschiedene Motive

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